21. Dezember – Thomastag

Heute ist die Wintersonnenwende – ein Lostag, der mit vielen (fast) vergessenen Bräuchen verbunden ist. Den Germanen galt die Sonnenwende heilig, weil jetzt die Tage wieder zunehmen.

Mit dem Thomastag beginnen die Rauhnächte, die Schicksalstage, die bis zum 6. Januar, dem Hochneujahr andauern. Es ist die Zeit, wo die Bauern mit dem Altknecht Haus und Stallung ausräuchern, um das Böse zu vertreiben.

Am Thomastag sollte sich den jungen Mädchen der Zuküntige zeigen. Was man in der Nacht träumt, soll sich erfüllen. In manchen Familien im Erzgebirge wurde an diesem Abend Blei gegossen, um die Zukunft zu deuten.

Wenn ein junges Mädchen in der Thomasnacht drei Körnchen Hafer unter die Bettstatt streut und dabei das Sprüchlein:

„Ich streu den Samen, in Thomas Namen, in Thomas Garten, soll mein Schatz mich erwarten!“ aufsagt, soll sich der künftige Geliebte im Traum zeigen.

Ich wünsche euch eine wunderbare Andreasnacht!

Eure Birgit


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