Maibowle mit Waldmeister

Es grünt und blüht. Die frühsommerlichen Temperaturen zu Ostern  lassen die Vegetation regelrecht explodieren. Am letzten Wochenende tanzten noch Schneeflocken: jetzt blühen Löwenzahn, Kirschen, Tulpen und Gänsenblümchen. Das Wiesenschaumkraut hat erste weiße Spitzen und die Gundelrebe schimmert schon blau-violett. In schattigen lichten Buchenwäldern, in Parks und Gärten könnt ihr jetzt ein Kraut entdecken, was ganz … Maibowle mit Waldmeister weiterlesen

Eierlikör mal anders … mit Löwenzahnzucker

Zu Ostern gehört für mich Eierlikör - selbstgemacht. Frische Eier und Sahne  hatte ich eingekauft. Wodka stand bereit. Aber Zucker war keiner mehr im Haus. Dafür noch Löwenzahnzucker, das ist Zucker, der mit frischen Löwenzahnblüten püriert wird. Ein Eierlikör mit einem feinen Honig-Kräuteraroma vom Löwenzahn ist jetzt entstanden. Ich habe noch etwas Quittenschnaps dazugegeben, aber … Eierlikör mal anders … mit Löwenzahnzucker weiterlesen

Neunkräutersuppe

Die Neun-Kräuter-Suppe ist eine traditionelle Speise, die  aus frischen Frühlingskräutern zubereitet wird. Das Beste daran - neben dem feinen Geschmack: Die Zutaten dafür findet man auf der Wiese. Schon unsere Vorfahren  wussten die Kraft der ersten Frühlingskräuter zu schätzen. Nach langer Winterzeit brachte das frische Grün Vitamine und Lebensenergie. Bis heute hat sich der Brauch, … Neunkräutersuppe weiterlesen

Möhren-Haselnuss-Muffins mit Löwenzahnzucker und Blüten

Lust auf etwas Süßes? Die frischen Möhren geben dem Gebäck eine tolle Farbe und sorgen dafür, dass die Muffins einige Tage saftig bleiben. Möhren-Haselnuss-Muffins mit Löwenzahnzucker und Blüten 250 g Möhren, 175 g Butter, 125 g  Zucker,  Vanillezucker, 4 Eier (M), 300 g Mehl,  1 Pck. Backpulver, 100 g  gemahlene Haselnüsse, 7 EL Milch, 100 … Möhren-Haselnuss-Muffins mit Löwenzahnzucker und Blüten weiterlesen

Brotaufstrich mit Feta undWildkräutern

Das erste Frühlingsgrün sprießt! Die zarten Frühlingskräuter sind sehr schmackhaft und gesund. Vogelmiere, Brunnenkresse, Schaumkraut, rote taubnessel, Löwenzahn, Wiesenlabkraut, Sauerampfer, Scharbockskraut - die Wildkräutersaison 2019 ist eröffnet. Frische Brunnenkresse esse ich am liebsten pur aufs Butterbrot, ein Teil wurde Bestandteil eines Salats und die Hälfte diese Tellers verarbeitet ich zu Brotaufstrich. Das geht recht schnell. … Brotaufstrich mit Feta undWildkräutern weiterlesen

Huflattich – ein Frühlingsbote

Heute Vormittag war ich im Wald. Es war regennass und für eine Weile blitzten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Und dann sah ich die erste strahlend gelbe Blüte des Fühjahrs im Laub leuchten: die erste Huflattichblüte. Die kleine Sonne am Boden zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Huflattich - Tussilago farfara  ist aus dem lateinischen tussis … Huflattich – ein Frühlingsbote weiterlesen

Ofen- Fächerkartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch

Für die Wildkräuterküche ist es bei uns im Erzgebirge noch zu früh. Zum Teil liegt immer noch Schnee und die ersten Frühlingsboten öffnen gearde ihre Knospen. Deshalb koche ich mit Kräutern aus dem Winterquartier. Zum Geburtstag habe ich zwei Töpfe mit Rosmarin bekommen. Im Mai, nach den Nachtfrösten, wird er ins Freie gepflanzt. Bis dahin … Ofen- Fächerkartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch weiterlesen

Hustensaft aus Winterrettich mit Honig

Winter ist häufig Erkältungszeit. Schnell kratzt der Hals, die Nase tropft oder Husten meldet sich. Bei Husten gibt es einige überlieferte Hausmittel, die Linderung bringen können: Der Erdkammerhonig aus Spitzwegerich, Spitzwegerichtinktur, Zwiebelsaft, Tee von Thymian, Spitzwegerich, Königskerze .... Schnell hergestellt und recht gut schmeckend ist ein Saft aus schwarzen Rettich oder Winterrettich, der sowohl bei … Hustensaft aus Winterrettich mit Honig weiterlesen

Farbenfrohe Valentinsbrötchen

Heute war ich im Kräutergarten in Schönheide. Hier ist noch kein winzig grüner Spoß zu sehen, die Natur hält ganz fest Winterschlaf. Im verschneiten Kräutergarten wurden viele schöne Erinnerungen an ein Ausbildungswochenende im Februar 2017 wach, als ich mit vielen Kräuterfrauen, im tiefsten Winter ein lustig-buntes Wochenende verleben durfte. Wir waren bereits auf der Zielgeraden … Farbenfrohe Valentinsbrötchen weiterlesen

Kräuter-Wildfruchtlikör – das Endergebnis

Einnert ihr euch noch an den Blog-Beitrag vom Kräuter-Wildfruchtlikör im letzten Oktober? Nach einem mehrwöchigem Bad in Wodka, veredelt mit etwas Kandiszucker und später ein bisschen Honig hat sich das Aussehen verändert. Nun wurde es Zeit zum Abgießen und Verkosten. Ein feines Tröpfchen ist entstanden: aromatisch-fruchtig wegen der verschiedenen Wildfrüchte, ein wenig herb durch die … Kräuter-Wildfruchtlikör – das Endergebnis weiterlesen

Neujahrsgebäck als Glücksbringer

Das Neujahrsgebäck ist im deutschsprachigen Raum meist ein aus Weizenmehl bestehendes Hefegebäck, welches traditionell zum Jahreswechsel gebacken wird. Wegen der verschiedenen Formen gehört das Hefegebäck zu den Gebildbroten: Diese werden als Bäume, Hasen, Hirsche, Schweine, Brezeln oder Zöpfe gebacken. Die als Glücksbringer geltenden Neujahrsgebäcke in Form von Broten, Kuchen, Törtchen oder Waffeln, sind ein beliebtes … Neujahrsgebäck als Glücksbringer weiterlesen

Pechsalbe aus Fichtenharz

Still ist es im Wald, jetzt im Winter. Der Schnee schluckt die Geräusche und die Pflanzenwelt hält Winterruhe. Bei unseren Waldspaziergängen sind mir ein paar Nadelbäume voller Harz aufgefallen. Ganz vorsichtig hab ich mir ein wenig abgenommen und darauf geachtet, dass der Baum seine Wunde schon lange verschlossen hat. Daheim habe ich das Harz und … Pechsalbe aus Fichtenharz weiterlesen

Weihnachtszauber

Morgen ist bei uns im Erzgebirge einer der wichtigesten Tage des Jahres, der Heilig Ohmd - der heilige Abend. Überall leuchten Schwibbögen in den Fenstern, die aus der Tradition entstanden, dem Bergmann den Heimweg zu zeigen. Früher sahen die Bergmänner in den langen Wintermonaten kein Tageslicht. Die Räuchermännchen naabeln (räuchern) in den Stuben ihren Weihrauch- … Weihnachtszauber weiterlesen

21. Dezember – Thomastag

Heute ist die Wintersonnenwende - ein Lostag, der mit vielen (fast) vergessenen Bräuchen verbunden ist. Den Germanen galt die Sonnenwende heilig, weil jetzt die Tage wieder zunehmen. Mit dem Thomastag beginnen die Rauhnächte, die Schicksalstage, die bis zum 6. Januar, dem Hochneujahr andauern. Es ist die Zeit, wo die Bauern mit dem Altknecht Haus und … 21. Dezember – Thomastag weiterlesen